„Verzichten Sie nicht auf die angenehmen Dinge des Lebens, wenn es um Ihr Wohlbefinden beim Sprechen, Essen, Lachen oder Küssen geht. Die Auswirkung auf Ihr Selbstvertrauen wird ganz erheblich sein, wenn Sie ohne Angst Ihre Zähne zeigen können.“ 

Diesem Patienten ging durch einen Unfall ein Zahn verloren (Bild 1). Würde man die Zahnlücke mit einer normalen Brücke schließen, so müßten die gesunden Nachbarzähne beschliffen werden. Zunächst wird eine künstliche Zahnwurzel eingesetzt (Bild 2). Nach einer Heilphase setzen wir die neue Zahnkrone auf das Implantat.  Selbst mit größter Mühe ist der künstliche Zahn nicht zu erkennen  (Bild 3). Die Nachbarzähne sind unverändert, bis auf ein paar kleine Schönheitskorrekturen.

Häufig gestellte Fragen meiner Patienten:

Was ist ein Implantat?

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Auf einem Implantat wird ein künstlicher Zahn befestigt, der sich anfühlt und aussieht wie ein natürlicher Zahn. Implantate bestehen aus dem hochwertigen Metall Titan. Titan verursacht keine Allergien und verbindet sich bestens mit dem Kieferknochen.

Verursacht die Behandlung starke Schmerzen?

Der Eingriff verursacht geringere Beschwerden als eine Zahnentfernung. Zur Schmerzausschaltung genügt eine örtliche Betäubung. Nur im Einzelfall ist eine Vollnarkose notwendig, die bei uns ambulant durchgeführt wird.  

Habe ich sofort nach der Implantation einen neuen Zahn?

Das Implantat entspricht der Zahnwurzel und muß 3 bis 6 Monate einheilen. In dieser Zeit tragen Sie einen provisorischen Ersatz, so daß keine Zahnlücke zu sehen ist. Danach wird die Behandlung fortgesetzt.

Wie wird die Behandlung nach dem Einsetzen des Implantats fortgesetzt?

Der obere Teil des Implantats ragt  aus dem Kieferknochen heraus. Bei örtlicher Betäubung wird die darüber liegende Schleimhaut an dieser Stelle entfernt. Ein kleines Zwischenteil (Distanzhülse) wird eingesetzt. Daran wird später die sichtbare Zahnkrone befestigt.

Muß ich dann nochmal warten?

Bei den Seitenzähnen und im Unterkiefer kann die Zahnkrone meistens sofort eingesetzt werden. Bei den Frontzähnen des Oberkiefers muß man 6 Wochen abwarten, da sich das Zahnfleisch während dieser Zeit noch zurückziehen kann.

Ist die Implantation bei jedem Patienten möglich?

Mit dem Mindestalter von 16 Jahren ist die Behandlung grundsätzlich für jeden möglich. Es gibt jedoch Risikofaktoren. Dazu gehören zum Beispiel schwere Allgemeinerkrankungen, Zuckerkrankheit, Stoffwechselerkrankungen oder wenn Sie Raucher sind.

Gibt es Risiken?

Die Risiken sind bei einem erfahrenen Operateur gering. Im Unterkiefer liegt ein Nerv, der die Lippe mit Gefühl versorgt. Auf diesen Nerv achtet er besonders. Bei der Implantation im Oberkiefer achtet er auf die Kieferhöhle, die nicht geöffnet werden darf.  

Warum wird die Implantation nicht bei meinem Zahnarzt gemacht?

Die Implantatoperation erfordert technische Erfahrung und Routine. Daher überweist Sie Ihr Zahnarzt zum Spezialisten. Ihr Zahnarzt entscheidet jedoch über die gesamte Planung. Er kennt Ihre Bedürfnisse und Ihre Krankengeschichte und schlägt die Lösungen vor, die für Sie am besten geeignet sind.

Welche Behandlungen werden bei meinem Zahnarzt durchgeführt?

Ihr Zahnarzt ist der Spezialist für die Ästhetik und Funktion Ihrer neuen Zähne. Er übernimmt das  Anfertigen und Einsetzen der sichtbaren Konstruktion.