"Nichts ist für den Betroffenen unangenehmer als wenn die Prothese beim Sprechen, Essen  oder Lachen verrutscht. Das tritt häufig nach Verlust des letzten Zahns ein, der die Prothese festgehalten hat.“

Künstliche Zahnwurzeln (Implantate) sorgen für einen festen Halt der Prothese im Mund. 

Zunächst werden die Implantate eingesetzt. Auf dem Röntgenbild der Patientin erkennt man vier neuen Zahnwurzeln (Bild 1). Nach 3 Monaten sind sie eingeheilt. Bild 2 zeigt die Implantate, die durch einen Steg miteinander verbunden sind. In diesen Steg wird die neue Prothese „eingeklickt“. Das entsprechende Gegenstück an der Prothese sieht man auf Bild 3.

Die Unterkieferprothese kann jetzt nicht mehr verrutschen (Bild 4). Beim Öffnen des Mundes bleibt sie unten. Die Patientin kann wieder mit Genuß essen, lachen und  küssen. Zum Reinigen wird die Prothese mit geringem Kraftaufwand abgezogen.